Lendenwirbelsäule Führen konservative Therapien wie etwa Krankengymnastik und Infiltrationen nicht mehr zu einer Beschwerdelinderung, so stehen insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Vielzahl an verschiedenen OP-Techniken zur Auswahl. Vor der Entscheidung über ein operatives Vorgehen erfolgt im Rahmen Ihrer stationären Behandlung eine umfangreiche diagnostische Abklärung um die Schmerzursache zu lokalisieren und das geeignete operative Verfahren festzulegen. Es kommen sowohl beweglichkeitserhaltende Verfahren (Dekompression, dynamische Implantate) als auch stabilisierende Verfahren zur Anwendung. Liegen im jüngeren Alter geringgradig ausgeprägte Bandscheiben-Veränderungen vor, so kann ggf. beweglichkeitserhaltend mit Implantation einer künstlichen Bandscheibe (Bandscheibenprothese) operiert werden.
Stabilisierende Operationen kommen bei ausgeprägteren degenerativen Veränderungen an der Lendenwirbelsäule auch mit begleitenden Fehlstellungen (degenerative Lumbalskoliose) zur Anwendung. In der Regel wird neben der hinteren Operation auch ein Eingriff von vorne mit Einbringen von Titan-Körbchen (Cages) durchgeführt.
Im höheren Alter und bei Einengung des Rückenmarkkanals (Spinalkanalstenose) kommt eine Dekompression mit begleitender dynamischer Stabilisation zum Einsatz. Hierbei werden Schrauben eingebracht, welche über den ebenfalls eingebrachten Stab beweglich miteinander verbunden sind. Ein vorderer Eingriff ist in diesem Fall nicht notwendig.
Folgende Erkrankungen der Lendenwirbelsäule werden behandelt
Ihr Team der Werner-Wicker-Klinik, Bad Wildungen
Sagen Sie uns ruhig mal Ihre
Meinung! Sie möchten diesen Artikel ausdrucken? Markieren Sie den Text, gehen Sie in der Symbolleiste auf "Datei", dann auf "Drucken", danach "Markierung" anklicken und dann erst drucken, denn sonst verlieren Sie durch die nachfolgende Themenübersicht unnötiges Papier.
Werner-Wicker-Klinik
Haftungshinweis: |